AKTUELLE  PROJEKTE

 

Bild 1 Bild 2 Bild 3 Bild 4
 

  Bild 5 Bild 5 (Detail) Bild 6 Bild 7
Bild 1: Ich beginne bei meinen Bildern immer mit dem Hauptobjekt, also mit dem Hund. Zuerst male ich die Augen und die Nase, die sind das wichtigste am ganzen Hund. Glaubt mir, wenn der Hund schielt, wird keiner mehr die verkrüppelte Zehe entdecken, weil man schon vorher den Blick abwendet. Auge und Nase müssen also stimmen und dazu benötige ich eine gute Vorlage, in der man auch das Feuchte am Lidrand und die sich im Auge spiegelnden Wolken entdecken kann. Wenn das so ist, ist die Vorlage perfekt.
Danach werden Schnauze, Ohren und der Rest des Kopfes kreiert.
Bert ist übrigens ein Hund der Staffordshire-Hilfe e.V., dem Ärzte aufgrund seiner gesundheitlichen Probleme nur noch wenige Monate Leben prophezeiten. Trotzdem fand sich nach einem großen Hilferuf eine Familie und ein Sofa für ihn und Bert dankt es ihnen mit Lebensfreude während vieler Monate, hoffentlich noch lange.

Bild 2: Der Hund soll auf einem Sessel sitzen, um den Stoff zu schützen, habe ich an der rechten Kante Maskierflüssigkeit aufgetragen, das wird nachher wieder weggerubbelt, wenn der Hund fertig ist und die Arbeit mit dem Sessel beginnt. Berts Hinterteil liegt komplett im Schatten, Details sind hier nicht notwendig. Der Sessel ist nach einem Foto von Cyrille Jubert gemalt, bei dem ich einen wunderbaren Workshop in Florida erleben durfte. Ohne ihn hätte ich es wahrscheinlich nicht gewagt, so viele Linien in Angriff zu nehmen, deshalb an dieser Stelle vielen Dank an den Meister der Hundemalerei.

Bild 3: Hier sind noch einmal die Füße genau zu sehen. Um die Maserung des Sesselbeines hinzubekommen, habe ich erst mit einem ganz hellen Ocker begonnen. Auch ein bisschen Zitronengelb ist an den ganz hellen Stellen und dann mit viel Geduld Schicht für Schicht die Holztöne darüber aufgetragen.

Bild 4: So Hund und Füße sind erst einmal fertig, am Kontrast kann man später noch etwas nacharbeiten. Jetzt kommt der Sessel dran und bekommt zuerst einmal seine Schatten verpasst.

Bild 5: Nun geht's los mit den Streifen. Hierbei war etwas Geduld nötig. Ich habe mit der hellsten Seite angefangen.

Bild 6: Für die anderen Seiten habe ich meinen Farbenmix schon etwas dicker genommen, aber auch die Streifen immer wieder übermalt, bis ich die gewünschte Intensität erreichte.

Bild 7: Für das Finish habe ich alle dunklen Partien des Sessels noch mal komplett mit meiner Schattenfarbe bearbeitet und den fast schwarzen Hintergrund gemalt. Fragt mich nicht nach der Anzahl der Stunden, es waren etliche für dieses Bild, aber ich denke die Mühe hat sich gelohnt.